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Redundanzen sind nicht alles - Artikel aus MDUE 05-12

15. Januar 2015

Das wiederholte Vorkommen derselben Information, in der Kommunikationstheorie „Redundanz“ genannt, stellt für Übersetzer ein nahezu omnipräsentes Thema dar, wenn es um Translation-Memory-Systeme (TM-Systeme) geht. Hersteller werben seit eh und je mit der Zeit- und Kostenersparnis, die durch diese redundanten Informationen im Übersetzungsprozess möglich ist. Und bei vielen Übersetzern entstand der Eindruck, dass die Arbeit mit einem TM-System nur dann wirklich Sinn macht, wenn sie mit Texten arbeiten, in denen besagte Wiederholungen und Textähnlichkeiten vorkommen. Aussagen wie „Die Arbeit mit einem TM-System bringt für mich keine Vorteile, da ich mit literarischen / juristischen / … Texten arbeite“, gaben den Anstoß für diesen Artikel. In zehn Punkten wird in der Folge aus Anwendersicht beleuchtet, warum der Einsatz eines TM-Systems auch bei der Arbeit mit Textsorten sinnvoll ist, in denen Redundanzen eher selten oder gar nicht vorkommen.

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